Wir sind der Junge Chor „Young Generation“ e.V.

Unser Chor besteht aus knapp 40 jungen Leuten ab 14 Jahren, die alle Spaß am Singen und der Musik haben. Wir singen von aktuellen Popsongs, zeitgenössischer Chorliteratur des 20. und 21. Jahrhunderts bis zu Klassikern und Klassischem alles was uns Spaß macht.

Unser Chor wurde 1992 gegründet und steht seit September 1993 unter der musikalischen Leitung von Axel Pfeiffer.

Seit unserer Gründung nehmen wir regelmäßig mit Erfolg an Wettstreiten in verschiedenen Kategorien teil, veranstalten Konzerte verschiedenster Art und unterstützen den Gemischten Chor bei großen Konzerten und Projekten.

Wir sind ein eigenständiger eingetragener Verein, Mitglied im Chattia-Sängerbund sowie im Hessischen Sängerbund und Deutschen Chorverband. Zu unserem Verein gehören neben dem Jungen Chor die beiden Nachwuchschöre „Notenhopser“ und „Melody Kids“

Unsere Chorproben finden jeden Donnerstagabend von 19.00 bis 20.15 Uhr im Sängersaal der Sport- und Kulturhalle Ettingshausen statt.

Wir freuen uns über alle, die mit uns singen möchten (Keine Panik: Niemand muss vorsingen!).

Hier finden Sie Stimmen zum Jubiläumskonzert mit Maybebop

Wir über unser Konzert und den Workshop 2012:

Das Konzert.

Wie soll man beschreiben, was man mit Worten nicht beschreiben kann? Selbst nach dieser langen Zeit fehlen mir eigentlich die Worte.

Der ganze Tag war genial, einfach geil, inspirierend, heftig, abgefahren, aber auch anstrengend und im Wortsinne erschöpfend. Letzten Endes ist aber „beeindruckend“ wohl das Adjektiv was es am besten trifft.

Das Besondere für uns als Chor war nämlich, dass wir nicht nur ein unbeschreibliches Konzert zusammen mit Maybebop veranstalten durften, sondern auch, dass wir schon den ganzen Tag mit den Jungs arbeiten konnten. In Workshops konnten wir jeden der Vier (und wir und selbst) kennenlernen.

Zu einem hervorragenden Konzert gehört mehr als nur Tonreinheit, das war uns schon immer klar. Aber in dieser Intensität haben wir noch nie an Interpretation und Ausdruck gearbeitet. Olli gelang es Stücke die wir als fade empfanden so zu erklären, dass wir am Ende glauben konnten es wären ganz andere Lieder.
Ollis Arbeit mit uns bestand nicht darin, und zu erklären wo wir laut oder leise zu singen haben. Er erklärte uns nicht, dass wir in dieser Stelle einen bestimmten Ton etwas höher nehmen sollen. Er arbeitete mit den Gefühlen, die die Stücke in uns wecken sollen. Nehmen wir mal „Mambo“ von Herbert Grönemeyer als Beispiel:
In diesem Lied versetzen wir uns in einen Menschen am Steuer seines Autos, der verzweifelt einen Parkplatz sucht… so weit so gut. Olli zeigte uns aber was die Essenz davon ist. Eben nicht das Autofahren, sondern der Hass auf die Politessen, der Kampf um Selbstbeherrschung, den man auch noch in den Refrains verliert, der Stress durch das Verkehrschaos, die Hitze und das Hupen der anderen. Eben diese Situation in der man am liebsten ins Lenkrad beißen möchte, oder es sogar schon macht. Olli wollte von uns, dass wir selbst es fühlen und so Musik machen.

Jan arbeitete mit uns in die andere Richtung. Sein Workshop war vor Allem der Ausdruck den wir dem Publikum vermitteln. Wie muss sich ein Chor auf der Bühne Präsentieren, dass es dem Publikum Spaß macht?
Bleiben wir bei Mambo: Olli hervorragende Arbeit hatte bewirkt, dass wir Alle etwas verkniffen bei diesem Stück dastanden. Jan ermutigte… nein verlangte von uns, dass wir dieses Gefühl rauslassen. Blickkontakt aufbauen und alles was man fühlt durch Mimik und Gestik herauslassen. Mut zu Schauspielerei war angesagt, zumal wir während des Workshops singend durcheinander durch den Raum gingen und uns gegenseitig anspielen mussten. Besonders dieser Workshop kostete viel Energie.

Olli arbeitete nach innen, Jan nach außen. Bleiben noch zwei, die aber nicht mit uns als Chor arbeiteten sondern ihren Workshop auf einzelne Chormitglieder ausgerichtet hatten.
Sebas(s)tian gab (parallel zu den Workshops von Olli und Jan) Kleingruppen eine halbe Stunde Stimmbildung, und Lukas bot uns Einblicke in die Mouthpercussion. Beides war spannend und Ich für meinen Teil konnte viel mitnehmen.

In unserer musikalischen Arbeit wird man ab jetzt immer Spuren von Olli Gies finden, unsere Bühnenpräsentation ein wenig Handschrift von Jan tragen, unsere Stimmen ein wenig von Sebastian gefärbt sein und unser Beat von Lukas getrieben. MAYBEBOP hat eben einfach EINDRUCK hinterlassen.

Für den Chor

Benjamin Brüstle